Marco Burmeister
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Es gibt manchmal den Bedarf, dass ich immer den gleichen Device-Namen für meine Netzwerkkarte oder meine Festplatten-Device erhalte.
Hier kann ich mittels UDEV-Regeln dann bestimmen, welche Namen im OS genutzt werden. Das können sprechendere Namen sein aber auch
einfach Namen, die Regeln folgen.
Gerade im Umfeld Oracle RAC gibt es für die Netzwerkkarten den Bedarf immer die gleichen Namen zu haben.
Aber auch die Festplatten , die dort im Oracle ASM verwendet werden, brauchen dann feste Namen.
Ich kann die Regeln aber auch benutzen, um z.B. meine Wunsch-Namen zu erhalten. Im Bereich Netzwerk, kann ich damit also
wieder die alten bekannten Namen, wie z.B. eth0 statt eno2 oder enp0s31f6 im Betriebssystem nutzen.
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Damit ich unter Linux (ich arbeite meist mit openSUSE) statt eines Netzwerkkarten-Namens / Device-Namen wie eno2 wieder
bekanntere Namen wie eth0 erhalte, kann ich eine UDEV-Regel erstellen.
Nach dem Start des Rechners erhalten wir dann nach Erstellung der Regel wieder eine Netzwerkkarte mit dem Namen eth0.
Wie gehe ich dafür vor ?
rootip addrcd /etc/udev/rules.d[Reihenfolge-Nummer]-[beschreibenderName].rules.
70-persistent-net.rulesSUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", DRIVERS=="?*", ATTR{address}=="e78:zz:d1:ef:e2:3a", ATTR{dev_id}=="0x0", ATTR{type}=="1", KERNEL=="eth*", NAME="eth0"
e78:zz:d1:ef:e2:3a entspricht hierbei der MAC-Adresse der Netzwerkkarte (der Wert hier ist ein Phantasie-Wert).
eth0 erreichbar/konfigurierbar.
Hinweis:
Für die Richtigkeit der Daten übernehme ich keine Gewähr!
Es gibt Situationen, in denen ich für meine Festplatte einen festen Device-Namen im Betriebssystem benötige.
In meinem Anwendungsfall habe ich das beruflich für Oracle RAC mit ASM benötigt.
Die Festplatten hatte ich via iSCSI von einer anderen VM freigegeben und dann auf dem Ziel-Rechner gemountet.
Nach dem Start des Rechners erhalten wir dann nach Erstellung der Regel unsere Festplatte immer unter einem Namen, wie z.B. sdd
oder oracleasm/OCR_ASM_1.
Das Ziel ist hierbei, dass immer der gleiche Name im Betriebsystem angezeigt wird. Das ist unabhängig davon, welche andere Festplatten noch im
System angefügt oder weggenommen werden.
Wie gehe ich dafür vor ?
rootls /dev/sd*/dev/sdd
/usr/lib/udev/scsi_id -gud /dev/sddcd /etc/udev/rules.d[Reihenfolge-Nummer]-[beschreibenderName].rules
99-asm-disk.rulesscsi_idausgegeben wurde, müssen wir dann gleich eintragen.KERNEL=="sd*", ENV{DEVTYPE}=="partition", ATTR{partition}=="1", PROGRAM=="/usr/lib/udev/scsi_id -gud /dev/$name", RESULT=="360077050g266af74a6e485984fb56f9z", SYMLINK+="oracleasm/OCR_ASM_1", OWNER="grid", GROUP="oinstall", MODE="0660"
360077050g266af74a6e485984fb56f9z entspricht hierbei der ID (der Wert hier ist ein Phantasie-Wert).
oracleasm/OCR_ASM_1 ist dann der Wunschname unter dem wir die Festplatte später im Betriebssystem ansprechen möchten.
OWNER, GROUP und MODE können dann die Betriebsystem Besitzer, die Gruppe und die
Betriebsystem-Berechtigung für das Device festgelegt werden.
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zuletzt geändert: 2025-11-21
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