Marco Burmeister

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Mobile Klimaanlagen (Monoblock)

Mobile Klimaanlagen sind in Zeiten, in denen es in Wohnungen im Sommer manchmal unangenehm warm werden kann, eine Möglichkeit eine angenehme Raumtemperatur zu erhalten.
Auf dieser Seite möchte ich ein wenig beschreiben, was zu beachten ist und wie errechnet werden kann, welches Gerät benötigt wird.
Die Berechnungshilfe wird einen Daumenwert liefern, da für eine genaue Berechnung einige Dinge zu beachten sind. Das wird später im Text erläutert.
Weiterführende Informationen finden sich in den Links unten auf dieser Seite.

Die Seite ist in die folgenden Bereiche eingeteilt:


top Erklärung

Der Betrieb einer Klimaanlage erfordert ein paar Überlegungen. Das fängt an bei der benötigten Kühlleistung, die sich ergibt aus der Raumgröße / dem Raumvolumen und den dort normalerweise betriebenen Geräten, sich dort aufhaltenden Personen, der Dämmung des Raums und das Vorhandensein von Fenstern sowie der Menge an Sonnenlicht, das durch das Fenster in dem Raum scheint.
Als nächstes muss überlegt werden, welchen Gerätetyp man aufstellen kann und möchte. Ich kenne grundsätzlich 2 Arten von Geräten:

  1. Mobile Klimaanlagen (Monoblock)
    Diese Geräte erzeugen den Lärm im Raum und müssen über einen dickeren Schlauch (so ca. 20 Zentimeter Durchmesser) die Abwärme aus dem Raum leiten.
    Hier muss beim Aufstellen des Geräts darauf geachtet werden, dass das möglichst frei im Raum steht. Ferner benötigen wir eine Steckdose in der Nähe und ein Fenster zum Hinauslegen des Warmluft-Schlauchs.
  2. Splitgeräte Klimaanlagen
    Meist werden Splitgeräte durch Fachleute montiert. Die bestehen aus einem Innengerät und einem Außengerät. Der Lärm ist dann draußen und es muss geschaut werden, wie leise das Gerät ist, damit die Nachbarn nicht gestört werden.
    Je nach Qualität / vom Hersteller gedachten Einsatzzweck der Geräte ist auch die Frage nach Wetterfestigkeit zu stellen. Bei diesen Geräten muss im Normalfall ein mehr oder weniger großer Durchbruch gemacht werden. Hier muss geprüft werden, ob ich das in meinem Haus / in meiner Wohnung machen darf.
    Außerdem brauchen diese Geräte oft auch eine jährliche Wartung durch Fachpersonal.
    Anmerkung:
    Es gibt bei den Splitgeräten auch Geräte, die ich selbst aufbauen darf. Das sind dann oft Geräte, die für Camping-Wagen gedacht sind. Auch hier gibt es eine Ausnahme. 1-2 Geräte gibt es am Markt, die als Splitgerät verkauft werden, die selbst aufgebaut werden können und nicht für den Camping-Bereich gedacht sind. Der Suchstring bei der Suchmaschine wäre "mobile split klimaanlage". Dann finden sich Angebote. Bei diesen Geräten muss dann ein im Durchmesser kleinerer Schlauch nach außen geführt werden. Hier reicht dann manchmal ein ein wenig geöffnetes Fenster.
Ich beschäftige mich hier mehr mit den mobilen Klimageräten.

Eine mobile Klimaanlage sollte immer mit einer kurzen Schlauchverbindung zum Fenster nach draußen betrieben werden, da der Schlauch sich erwärmt und damit auch den Raum heizt. Wenn ich den Schlauch aus dem Fenster hänge, so kommt durch das geöffnete Fenster natürlich die Warmluft in den Raum. Daraus ergibt sich, dass das Fenster entweder nur auf Kipp zu öffnen ist oder bei einem ganz geöffneten Fenster muss dann eine Art von "Verschluss" / eine Abdeckung aus einer Platte auf das Fenster gesetzt werden, welche eine Öffnung für den Schlauch hat. Für Fenster auf Kipp gibt es auch einklebbare Abdichtungen.

Ich empfehle ein möglichst kleines Fenster auf der Schattenseite. Hier konnte ich auch schon mit einem leicht geöffneten Fenster ohne weitere Abdichtungen ein Klimagerät betreiben. Ich hatte hier den Schlauch so mit einem Bauteil aus einer Dunstabzugshaube verlängert, sodass nicht eine 20 Zentimeter Durchmesser Öffnung am Fenster notwendig war sondern eine viel kleinere. Damit reduziert sich auch der ungewollte Einstrom von Warmluft bei geöffneten Fenstern.

Ein Klimagerät sollte mit Abstand zu Möbeln und Wänden stehen, damit Luft zirkulieren kann.

Das Thema Unterdruck durch mobile Klimageräte habe ich immer mal wieder im Internet gelesen. Den Effekt konnte ich bei mir nicht beobachten. Das lag mit Sicherheit auch daran, dass mein Fenster nicht komplett, dicht geschlossen war.

Grundsätzlich gilt beim Betrieb von Klimageräten, dass die Fenster dann zu schließen sind, weil sonst warme Luft beim Betrieb quasi eingesogen wird und damit das Gerät gegen diese Luft ankämpfen muss.

Ein Hinweis:
Was beim Betrieb der Geräte helfen kann, ist die Abtrennung von Räumen mit Raumteilern / Vorhängen. Ich denke hier z.B. an einen Raum wie einen Flur, den man damit natürlich nicht abschließend trennen kann, aber mit dieser Maßnahme trotzdem eine solche Teilung erwirken kann, dass eine Klimagerät nicht den ganzen Flur kühlen muss.

Als wichtige Ergänzung noch zum Betrieb einer Klimaanlage. Es sollte die zu erreichende Temperatur nicht mehr als 6-8 Grad kühler sein als es die Außentemperatur.

Weitere Informationen sind auch zu finden bei:
T-Online - Klimaanlagen Überblick



top Berechnung benötigter BTU einer Klimaanlage

Definition von BTU:
Die British Thermal Unit (BTU) gibt die Kühlleistung einer Klimaanlage an. Hierbei entsprechen 293,71 Watt = 1.000 BTU/h. Die Einheit stellt die Wärmeenergie dar, die benötigt wird, um ein (britisches) Pfund Wasser um ein Grad Fahrenheit zu erwärmen.
Bei Klimaanlagen steht dann BTU für Kühlleistung pro Stunde - abgekürzt BTU/h.


Online-Rechner:
Im folgenden Formular kannst du in einer vereinfachten Berechnung mit 3 Methoden errechnen lassen, wieviel BTU das Klimagerät schaffen müsste.

Methoden:

  1. Hier ist der Faktor dazu da, die Wärmequellen im Raum abzubilden. Der vorgegebene Wert ist ein Art Standard-Wert, wenn keine genauen Informationen vorliegen.
  2. Es wird die Kubikmetergröße errechnet, die gekühlt werden muss und dazu dann ein BTU-Wert multipliziert, der wiederspiegelt, welche Leistung vorhanden sein muss, um einen Kubikmeter Raum zu kühlen. Der Vorgabewert ist hier auch Standard-Wert.
  3. Basierend auf der zu kühlenden Quadratmeterzahl wird bei einer Raumhöhe von 2,40m davon ausgegangen, dass x Watt/qm benötigt werden, um den Raum zu kühlen. Hierbei geht man von 100 Watt/qm Kühlleistung im Durchschnitt aus.

Hinweis:
Für die Richtigkeit der Daten übernehme ich keine Gewähr!


Die grün markierten Felder müssen ausgefüllt werden. Bei den anderen Feldern gibt es Standard-Vorgabewerte, die bei Bedarf angepasst werden können. Ausnahme ist hier das Raumhöhe-Feld aus Methode 3, welches nicht änderbar ist.

Zu kühlende Quadratmeter
(gerundet auf volle qm)
Berechnungsmethode 1
Berechnungsmethode 2

Berechnungsmethode 3 (readonly)



Ergebnis







Werte sind aufgerundet!

Hinweis:
Für die Richtigkeit der Daten übernehme ich keine Gewähr!



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